Ziel des BioVill Projekts ist es, Lösungsansätze aus Ländern, in denen bereits erfolgreiche Bioenergiedörfer existieren (Deutschland und Österreich), in Länder mit weniger Erfahrungen in diesem Bereich (Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Slowenien und Serbien) zu transferieren und adaptieren. Indem die Verwendung lokal produzierter Biomasse für die lokale Energieversorgung in ausgewählten Zielländern unterstützt wird, trägt BioVill zur Entwicklung des dortigen Bioenergiesektors bei. Dies fördert nicht nur die Marktentwicklung für lokale Biomasse, sondern schafft auch Einkommensmöglichkeiten für Landwirte, Forstwirte und KMUs.

Hauptaktivitäten des BioVill Projekts sind zum einen die technologische und ökonomische Analyse der Zieldörfer, die Beteiligung und aktive Einbindung von Stakeholdern und Bürgern in die Entwicklung von Strategien und Konzepten sowie die Implementierung des Bioenergiedorfs, die Entwicklung lokaler Bioenergiewertschöpfungsketten und Bioenergietechnologien, sowie Qualifizierungen und Weiterbildungen zu Finanzierungsmöglichkeiten und Geschäftsmodellen. Als Ergebnis wird BioVill die Planung und Implementierung von mindestens fünf Bioenergiedörfern in Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Slowenien und Serbien vorbereiten, so dass dann die notwendigen Investitionen getätigt werden können.

BioVill ist ein dreijähriges Projekt und wird im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 von der Europäischen Union gefördert. Start des Projekts war im März 2016. BioVill wird von neun Partnern aus sieben Ländern, den fünf Zielländer Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Slowenien und Serbien sowie Deutschland und Österreich

Projekttitel Bioenergy Villages (BioVill) – Increasing the Market Uptake of Sustainable Bioenergy
Start März 2016
Ende Februar 2019
Dauer 36 Monate
Budget 1.998.917,50 Euro